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«The Voice of Germany»
Polizei sucht TV-Star Percival
Artikel vom 27.01.2012
Heute Abend greift Percival bei The Voice of Germany wieder zum Mikro. Doch abseits des Castingrummels hat der Paradiesvogel Ärger am Hals. Die Polizei sucht ihn angeblich, weil er zahlreiche Musiker in Hamburg geprellt haben soll. Wie wäre es mit einem Anruf bei Sat.1 gewesen?

Percival hat Ärger am Hals. Der Kandidat bei der Castingshow «The Voice of Germany» wird von der Polizei gesucht.
Foto: dapd
Percival ist der schrägste Kandidat der Sat.1-Castingshow The Voice of Germany. Erst vor zwei Wochen flog der aus Texas stammende Sänger aus dem Kandidatenhotel, weil er angeblich herumpöbelte und Angestellte beschimpfte.
Vor der Liveshow am heutigen Abend (20.15 Uhr) sorgt Percival (bürgerlich Percival Duke) für den nächsten kleinen Skandal. Laut der Bild-Zeitung wird der extrovertierte Glatzkopf wegen Betruges von der Polizei gesucht – weil er in der Vergangenheit zahlreiche Musiker geprellt haben soll. Percival habe einen Auftritt in Hamburg veranstaltet und die Künstlergagen nicht ausgezahlt. Insgesamt schulde er zwölf Musikern knapp 3000 Euro.
Percival: «Ich hatte einige Scheißjahre»
Die Künstler hatten den Sänger im vergangenen Jahr wegen Betruges bei der Staatsanwalt angezeigt, woraufhin der Fall bei der Polizei landete. Die will Percival nun vernehmen, findet ihn aber nicht, weil er keine gültige Meldeadresse hat und in wechselnden Hotels wohnt. Ein Anruf beim TV-Sender Sat.1 hätte geholfen – doch darauf kamen die Polizisten wohl nicht.
«Ich hatte einige Scheißjahre. Manchmal hatte ich tagelang nichts zu essen», bestätigte Percival die Vorwürfe gegenüber der Hamburger Morgenpost und gibt sich reumütig: «Wir haben eine Liste, wer wie viel Geld bekommt. Gott sei Dank kann ich das jetzt zurückzahlen.»
The Voice of Germany: Freitag, 27. Januar 2012, 20.15 Uhr, Sat.1
phs/boi/news.de
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25.01.12,
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Dafür spielte sich vor ihm umso mehr ab. Co-Trainer Uwe Klein sprang auf, schnappte sich den Übeltäter. Die Folge: Tumulte, Rangeleien, Rudelbildung. Klein hatte Glück, dass er sich selbst keinen Faustschlag im Gesicht fing, sagte anschließend: „Er hat es versucht, aber nicht getroffen.“ Und zu seinem wilden Auftritt: „Wer so link spielt, muss mit so einer Reaktion rechnen.“
23.01.12,
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Niki Nazionale hat’s wieder getan. Genau ein Jahr nach seiner Empörung über Alfons Haiders „quotengeile Schwulennummer“ bei Dancing Stars sorgt er abermals für einen ORF-Eklat. Diesmal erregt ihn kein Männertanz, sondern die Teilnahme von Ex-Porno-Queen Dolly Buster bei „Dancing Stars“ (ab 9. März, ORF 1): „Tiefer geht’s nimmer.“
Ist Laudas Kritik an “Dancing Stars” berechtigt?

Die Eklat-Wiederholung passierte beim Hahnkammrennen im VIP-Zelt. Hier tummelte sich die High Society, Lauda mittendrin, ebenso TV-Direktorin Kathrin Zechner. Eigentlich suchte Lauda nach General Alexander Wrabetz, um ihn mit seiner Wut konfrontieren, der war aber nicht da.
Deshalb erregte er sich gegenüber Kathrin Zechner: „Dass Dolly Buster mittanzt, ist unter jeder Würde. Um Quote zu schinden, werden jetzt schon Leute aus dem horizontalen Gewerbe geholt“, schimpfte Lauda.
Zechner zuckte mit den Schultern, sagte später über Lauda, den sie persönlich gut kennt: „Der redet einen fürchterlichen Topfen.“ Lauda kontert in ÖSTERREICH: „Die Zuschauer werden beurteilen, wer hier einen Topfen redet.“












ÖSTERREICH: Diesmal ist es kein Männertanz, der Sie wütend macht, sondern der Start von Ex-Porno-Star Dolly Buster bei Dancing Stars …
Niki Lauda: …ich meine einfach, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender ein gehobenes Niveau halten müsste. Das Niveau geht aber derart hinunter, dass es inzwischen einfach unter jeder Würde ist. Eine Porno-Queen hebt das Niveau ganz sicher nicht. Es ist ein Skandal, dass der ORF auf Tutti-Frutti-Ebene sinkt. Es gibt Pay-TV und Privatsender, die können das tun. Ich war aber immer der Meinung, in einem öffentlich rechtlichen Sender haben solche Dinge nichts zu suchen. Zuerst lassen sie zwei Männer tanzen, jetzt holen sie eine Porno-Darstellerin, das ist für mich das Ende und schlicht inakzeptabel.
ÖSTERREICH: Was erwarten Sie von einer Sendung wie Dancing Stars?
Lauda: Die Verantwortlichen sollten sich um echte Stars bemühen, die aber kriegen sie nicht, as ist das Dilemma. Nur um Quote zu schinden, werden deshalb Leute aus dem horizontalen Gewerbe geholt.
ÖSTERREICH: Dolly Buster ist inzwischen eine erfolgreiche Geschäftsfrau …
Lauda: … darum geht es nicht. Ich habe im Vorjahr auch nicht Alfons Haider kritisiert, sondern das Kalkül mit der Quotengeilheit. Und darum geht es mir auch heuer – hier soll wieder mit einem künstlichen Skandal Quote gemacht werden. Ein Star aus dem horizontalen Gewerbe hüpft jetzt herum.
ÖSTERREICH: Die neue TV-Direktorin Kathrin Zechner bezeichnet Ihre Kritik als „ausgesprochenen Topfen“.
Lauda: Das macht mir nix. Ich kenn’ die Kathi gut, sie wurde geholt, um das Niveau des ORF zu heben und hätte das Potenztial dazu. Mit dem Topfen Dolly Buster wird ihr das nicht gelingen. Die Zuschauer werden beurteilen, wer hier einen Topfen redet.
21.01.12,
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Sie gehört zu den talentierten und hübschen Hollywood-Nachwuchstalenten. Dakota gehört eher zu den braven Talenten, die sogar reifer wirkt als so manch gestandener Star. Daher kann man auch nicht behaupten, dass an der jungen Schauspielerin ein anrüchiges Image haftet – wie so bei manch ihrer gleichaltrigen Kollegen.
Doch nun steht Dakota, die schon mit sieben Jahren ihre erste Hauptrolle in dem Drama „Ich bin Sam“ ergatterte, mehr oder weniger unfreiwillig im Mittelpunkt eines „Sex-Skandals“.
Dass sie als Star auf Cover verschiedener Zeitschriften zu sehen ist, daran ist ja nichts weiter einzuwenden. Auch nicht, dass sie in einem rosa Glitzerkleid das Februar-Cover der Frauenzeitschrift Cosmopolitan ziert. Das Problem bei diesem Cover liegt nicht etwa bei Dakota selbst, sondern viel mehr an den Teaser um sie herum.
Zum Beispiel steht da: „Zu unartig, um es an dieser Stelle zu verraten. Aber du musst diesen Sex-Trick ausprobieren.“ Oder: „Sein bester Sex aller Zeiten – Männer beschreiben die Wahnsinnsbewegungen, die ihnen nicht aus den Köpfen gehen.“
Das Fass zum sprichwörtlichen überlaufen bringt aber diese Zeile: „Ähm, Vagina, geht es dir gut da unten?“
Dass sich das Magazin schon seit Jahren an Frauen richtet, die eben viel Wert auf ein gutes Sexleben legen, ist ja bekannt. Auch die Schönheitstipps, Rezepte, Mode-, Star- und Lifestyle-Infos sind nichts was man beanstanden kann. Doch muss man gerade bei so gewagten Teaser ausgerechnet eine Minderjährige auf das Cover setzen?
Denn Cover-Girl Dakota ist eben erst 17 Jahre alt. Und eben deshalb gehen auch Medienwächter nun auf die Barrikaden.
Das ehemalige Model Nicole Wieder, die bekannt ist für ihren christlichen Glauben, äußerte sich schon vor längerer Zeit kritisch gegenüber dem Magazin: „Es gibt Mädchen, die schreiben mir, wie sie Cosmo negativ beeinflusst hat.“
Durch das provokante Cover und dem daraus resultierenden Skandal fordert die US-Amerikanerin nun sogar eine nichttransparente Cover-Hülle und einen eingeschränkten Verkauf des Blattes. Nach ihrer Meinung soll das Magazin nur noch an Käufer ab 18 verkauft werden. Da der Inhalt nichts für Minderjährige ist.
Dass das Cover unangemessen ist findet auch Medien-Expertin Rachelle Friberg: „Es ist die eine Sache, junge Frauen über Sex und ihren Körper aufzuklären. Aber ein junges minderjähriges Mädchen auf das Cover eines Magazins zu setzen, das schon lange bekannt dafür ist, Grenzen zu überschreiten, ist die falsche Botschaft.“
Doch die Verantwortlichen der Frauenzeitschrift nehmen es eher gelassen hin: „Dakota, die demnächst 18 wird, ist eine reife, mutige junge Frau und wir sind stolz darauf, sie als unsere lustige, mutige Frau des Jahres zu betiteln.”

19.01.12,
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Innsbruck – Nach wochenlangen Spekulationen machte es der ORF am Dienstag nun offiziell: Ex-Porno-Darstellerin Dolly Buster zählt tatsächlich zu jenen zwölf Promis, die sich ab 9. März die Füße wund tanzen, um „Dancing Star 2012“ zu werden. Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer, der in den vergangenen sechs Staffeln manierlich die Punkte-Taferln schwang, ist darüber alles andere als amused. „Jede Sendung vermittelt auch Werte, deshalb halte ich ihre Teilnahme für nicht passend“, gibt der Galan in der aktuellen Ausgabe des Fernsehmagazins TV-Media zu Protokoll. Buster, die 2008 ihre Karriere vor der Kamera beendete und seither als Autorin, Malerin, Produzentin und Regisseurin tätig ist, lässt sich dadurch nicht beirren – und verspricht schon jetzt „alles geben“ zu wollen.
Wie viel die Ex-Dschungelcampbewohnerin, die 2004 dem australischen Busch nach zwei Tagen den Rücken kehrte, für ihren Ganzkörpereinsatz bekommt, ist natürlich top secret. Dem ORF dürften durch die Melange aus Erotik und Skandal auf jeden Fall gute Quoten beschert sein. Gänzlich skandalfrei geht indes die Tiroler Schlagersängerin Petra Frey ins Rennen, die der Teilnahme der getunten Blondine relativ gelassen entgegensieht. „Für den Unterhaltungswert der Sendung ist das sicher super“, prophezeit die 33-Jährige, die den Ballroom ohne Tanzkurs-Vergangenheit erobert. „Als Kind war ich mal beim Trachtenverein in Wattens – das war‘s dann schon mit meiner Tanzerfahrung“, lacht Frey, die nicht großartig überredet werden musste, um vor laufenden Kameras Walzer, Cha-Cha-Cha und Tango zu lernen. Lampenfieber oder Angst vor einer Blamage hat sie nicht, dafür einen Wunschtanzpartner vor Augen. „Als Tirolerin würd‘ ich mich natürlich über den Tiroler Gerhard Egger freuen“, verrät sie. Wie der Rest der Kandidaten, unter die sich mit ORF-Moderator Wolfram Pirchner noch ein weiterer Tiroler gemischt hat, muss sie sich aber bis 6. Februar gedulden – erst dann finden Profis und Promis zueinander.
Neben Buster, Frey und Pirchner wagen sich auch der Schauspieler und Bruder von Kardinal Christoph Schönborn, Michael Schönborn, sowie die Schauspieler Katerina Jacob und David Heissig aufs TV-Parkett. Bereits fixiert waren Albert Fortell, Brigitte Kren, Eva Maria Marold, Sueli Menezes, Frenkie Schinkels und Marco Ventre.
Parallel zur neuen Staffel startet in „Frühlingszeit“ ab 9. März – jeweils am Freitag um 17.40 Uhr – auch ein „Dancing-Stars-Talk“. Wetten, dass Dolly Buster da nicht nur einmal Thema sein wird. (fach)
17.01.12,
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Eine Woche nach dem spektakulären Rücktritt des obersten Schweizer Währungshüters geht es in dessen Heimat ums Aufräumen. Der Bankrat hat begonnen, das Reglement für die Notenbankdirektoren zu verschärfen, und die Wirtschaftsprüfer von KPMG mit der Untersuchung ihrer Kontendaten beauftragt.

Foto: REUTERS
Christoph Blocher hatte Kontakt zu dem mutmaßlichen Datendieb und übermittelte der Regierung die Informationen über die Dollarkäufe des damaligen Zentralbankchefs
Zudem wurde eine erste Liste mit Kandidaten für Philipp Hildebrands Nachfolge erstellt. Und dennoch: Die Affäre um mutmaßliche Insider-Geschäfte lässt den Eidgenossen noch keine Ruhe.
Dabei geht es nicht mehr in erster Linie um Hildebrand selbst. Nachdem seine E-Mails und Kontounterlagen seziert wurden und auch zahlreiche Unterstützer eingeräumt haben, dass er über eigene Fehler und nicht nur über eine Intrige des politischen Gegners gestürzt ist, wollen viele Schweizer eine Antwort auf die wichtige Frage:
Welche Rolle hat Christoph Blocher, Vordenker der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) und schärfster politischer Widersacher Hildebrands, in der Geschichte gespielt?


Am Freitag musste sich Blocher der Zürcher Staatsanwaltschaft stellen. Er sei als „Auskunftsperson“ befragt worden, teilte die Behörde mit, die klären soll, ob bei der Weitergabe von Hildebrands Kontodaten durch einen inzwischen entlassenen IT-Mitarbeiter seiner Bank das Bankgeheimnis verletzt wurde. Gegen Blocher bestehe kein Tatverdacht, hieß es. Gegen zwei seiner Parteifreunde wurden jedoch Strafverfahren eröffnet.
Einer von ihnen, der Thurgauer Anwalt Hermann Lei, hatte dem mutmaßlichen Datendieb Kontakt zu Blocher vermittelt. Blocher konfrontierte daraufhin die Regierung mit den Informationen über Hildebrands problematische Dollarkäufe. Nachdem sich diese jedoch hinter Hildebrand stellte, veröffentlichte sie die „Weltwoche“ als Beleg für die Hildebrand vorgeworfenen Insider-Geschäfte.
“Von der SVP beeinflusste Kampagne”
Woher die Nähe zwischen der SVP und der Wochenzeitschrift rührt, will nun eine Allianz von Politikern ans Licht bringen. Die Chefs aller großen Parteien außer der SVP hätten von der „Weltwoche“ verlangt, ihre Eigentumsverhältnisse offenzulegen, berichtete die „Sonntagszeitung“.
Sie bezweifelten demnach, dass Chefredakteur und Herausgeber Roger Köppel (einst Chefredakteur dieser Zeitung) der alleinige Eigentümer des Magazins sei, da es im Fall Hildebrand offensichtlich „eine von der SVP beeinflusste Kampagne gefahren“ habe, die sich auch gegen die staatlichen Institutionen richte.
Die Präsidenten der sozialdemokratischen und der christsozialen Partei hätten auch erwogen, mit einer „Lex Weltwoche“ Transparenz zu erzwingen. Zuerst wollen sie aber mit einer gemeinsamen Erklärung erreichen, dass die Zeitschrift auch Darlehensbürgschaften offenlegen muss.
“Fast eine Staatskrise”
„Vieles deutet daraufhin, dass Blocher und sein Clan die Fäden in der Hand halten“, sagte SP-Chef Christian Levrat der „Sonntagszeitung“. CVP-Chef Christophe Darbellay pflichtete ihm bei und verwies auf Blochers Katz-und-Maus-Spiel mit der „Basler Zeitung“. Ende vergangenen Jahres war öffentlich geworden, dass Blocher über seine Tochter Rahel das Blatt kontrolliert.
Genau das hatte er aber mit Hilfe von Strohmännern und einem komplizierten Konstrukt aus Darlehen und Beteiligungen versucht zu verstecken und wiederholt dementiert.
Christoph Blocher kostet derweil den Rücktritt seines Lieblingsfeindes öffentlich aus„Er ist mehr als schuldig, er hat gehen müssen“, sagte er am vergangenen Freitag in seiner wöchentlichen Videobotschaft „Teleblocher“.
Der Triumph kommt dem gealterten Star der Rechten nach den Verlusten bei den Parlamentswahlen im Herbst gelegen. „Das ist fast eine Staatskrise, eine Krise im Bundesrat und im Bankrat“, frohlockte er. Beobachter werteten das als Hinweis, dass Blocher seine Attacken fortsetzen und das Aufsichtsgremium der Nationalbank, die Regierung, vor allem seine alte Rivalin, Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf, aufs Korn nehmen werde. Der Zürcher „Tagesanzeiger“ sprach gar von einem „Masterplan“.
15.01.12,
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„So süß können deutsche Frauen sein“, sollen sich der Finne und der Moldawier gleichermaßen gedacht haben. Ich könnte die Europäer aufatmen lassen, die ihre Vorurteile lieben: Es gibt ihn noch, den hässlichen Deutschen. Schließlich bin ich der Typ Tourist, dem man Socken in Sandalen zutraut. Hallo, liebe Engländer, ist es nicht schön, wenn wir an südlichen Stränden gemeinsam krebsrot anlaufen.
12.01.12,
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Nächster Schock für die Fans der Hummer: Robby Gordon soll seinen Motor unerlaubt getunt haben und wurde deswegen von den technischen Kommisaren disqualifiziert.
Beifahrer Dirk von Zitzewitz darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz bei der 33. Dakar-Ausgabe machen. Der Karlshofer kam mit Pilot Giniel de Villiers auf der zehnten Etappe am Mittwoch auf dritten Platz. Im Klassement belegt das Duo, das 2009 in einem Race Touareg von VW das Offroad-Langstreckenrennen gewonnen hatte, den vierten Platz.
Der Rückstand auf den vor ihnen liegenden US-Amerikaner Gordon beträgt zwar vor den vier Schlussetappen der diesjährigen Auflage über 40 Minuten. Der Hummer-Pilot fährt allerdings nur noch unter Vorbehalt mit, nachdem am Dienstag bei der Kontrolle seines Fahrzeugs ein Regelverstoß festgestellt wurde.
Gordon darf trotz Disqualifikation weiterfahren
„Die Rennkommissare haben entschieden, das Auto mit der Nummer 303 zu disqualifizieren. Der Fahrer hat gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Daher darf Gordon, der sich gegen den Vorwurf wehrt, die Rallye bis zu einem Ergebnis des Einspruchs fortsetzen. Die finale Entscheidung obliegt nun binnen zwei Monaten dem Internationalen Automobilverband.
Sollte er nachträglich aus den Ergebnislisten gestrichen werden, könnten von Zitzewitz und der Südafrikaner Villiers davon profitieren. Auf der zehnten Etappe von Iquique nach Arica in Chile mussten sie sich lediglich zwei Minis des hessischen X-raid-Teams geschlagen geben. Den Sieg auf der 377 Kilometer langen Spezialprüfung holte sich der Spanier Nani Roma vor Stephane Peterhansel. Der Franzose verteidigte damit seine Gesamtführung. Roma kletterte vom vierten auf den zweiten Rang.
Peterhansel, der die Dakar bereits sechsmal auf dem Motorrad und dreimal im Auto gewinnen konnte, liegt im Klassement rund 19 Minuten vor Roma. Gordon hat knapp 20 Minuten Rückstand. Der US-Amerikaner belegte am Mittwoch den vierten Platz.
Böses Blut zwischen Gordon und Al-Attiyah
Dessen Teamkollege Nasser Al-Attiyah wetterte unterdessen am Tag nach seiner Aufgabe im Hummer gegen Gordon. „Nie werde ich wieder mit einem Hummer Rennen fahren und auch nie mehr in Gordons Team“, sagte Al-Attiyah. Er hatte wegen eines technischen Problems aufgeben und die Titelverteidigung endgültig abhaken müssen.
10.01.12,
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Roshi wird zu Rotzi
Spuck-Attacke im Testspiel
Kurz nach der üblen Spuck-Attacke: Hannovers Moritz Stoppelkamp (l.) legt sich mit Köln-Spucker Odise Roshi an
08.01.12,
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von Athanasios
Blaue Augen schützen gegen Sperre
Marco Reus ist der Shooting-Star der Bundesliga. Mit Spielfreude und Spritzigkeit hat er sich in die Herzen der deutschen Fußballfans und in den Einkaufswagen der Dortmunder Borussia gespielt. Umso schockierender, dass der blonde Flügelflitzer mit den blauen, vielleicht auch grünen, jedenfalls nicht braunen Augen nun mit einer rassistischen Aktion für Furore gesorgt hat. Im Pokalspiel gegen Schalke 04 setzte er den Deutsch-Amerikaner Jermaine Jones für Wochen außer Gefecht.
Reus ließ sich von Jones, der wegen seines Vornamens („der Deutsche“) drei Freundschaftsspiele für die Nationalelf absolviert hat, vorsätzlich auf den linken Fuß treten. Vorher hatte er sich just an diesem Fuß den kleinen Zeh gebrochen, um den Tritt wie eine Körperverletzung aussehen zu lassen. Damit schließt die Bundesliga in Sachen Rassismus zur englischen Premier League auf, wo der Uruguayer Suarez den schwarzen Franzosen Evra als „negro“ (spanisch für „Schwarzer“) beschimpft haben soll. Dafür bekam Liverpools Stürmer eine Sperre von acht Spielen und eine Geldstrafe von 47.000 Euro. Und in Deutschland? Verkehrte Welt. Reus kommt ungeschoren davon, Jones wird für sechs Spiele gesperrt und zeigt sich einsichtig: „Ich habe keinen bespuckt, keinen rassistisch beleidigt. Es ist sehr populistisch, wenn einige jetzt eine so überzogene Sperre fordern.“ Was ihm blühte, ahnte der Sohn eines amerikanischen Soldaten und einer deutschen Hartz-IV-Empfängerin schon 2009.
Damals sprach Jones gegenüber der „New York Times“ über seinen Wechsel von der deutschen zur amerikanischen Nationalmannschaft: „Wenn man mich anschaut, bin ich nicht der perfekte Deutsche. Leute in den Staaten sehen mir ähnlicher. In Deutschland sagen die Leute mit meinen Tattoos: Oh, er ist kein guter Mann.“ Vielleicht seien es aber auch nicht die Tätowierungen, sondern die falsche Haar- und Augenfarbe. Tätowiert ist Reus auch, es werden also die Augen gewesen sein.
07. Januar 2012
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